FPÖ lehnt schwarz-grünen Landes-Voranschlag 2022 ab

FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi: „Die Landesregierung schiebt eine Vielzahl an Problemen nur vor sich her, anstatt endlich dringend notwendige Verbesserungen vor allem im Gesundheitsbereich, bei der Bildung oder der Pflege zu schaffen“

„Wer sich vom Landesbudget 2022 große Impulse erwartet, der wird eindeutig enttäuscht. Die Landesregierung schiebt eine Vielzahl an Problemen nur vor sich her, anstatt endlich dringend notwendige Verbesserungen vor allem im Gesundheitsbereich, bei der Bildung oder der Pflege zu schaffen“, zieht der FPÖ-Landeschef Christof Bitschi eine ernüchternde Bilanz über den heute im Finanzausschuss des Landtages behandelten und von den Freiheitlichen abgelehnten Landesvoranschlag 2022.

„Wir haben überall massive Personalengpässe, ob im Pflegebereich, im Gesundheitsbereich, im Bildungsbereich oder auch im Sicherheitsbereich. Diese Engpässe führen mittlerweile dazu, dass sich die Lebensqualität bei uns im Land verschlechtert statt verbessert! Das Personal in unseren Spitälern und in den Pflegeheimen ist aufgrund des Personalmangels längst über der Belastungsgrenze, in den Pflegeheimen stehen sogar Betten leer, obwohl pflegebedürftige Menschen dringend auf einen Heimplatz warten, nur weil das notwendige Personal fehlt“, so Bitschi. Dasselbe gelte für den Bildungsbereich. „Der Lehrermangel wird immer größer statt kleiner. Leidtragende sind neben den Lehrpersonen vor allem unsere Kinder und Jugendlichen.“

Die Landesregierung würde auch keinerlei Schritte setzen, um angesichts der massiven Teuerungswelle, die Kaufkraft vor allem der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit mittleren und kleineren Einkommen, zu schützen. „Viele werden hier von Schwarz-Grün einfach im Stich gelassen. Für uns ist klar: Es braucht schnellstens Maßnahmen, um diese enorme Belastungslawine auszugleichen“, so der FPÖ-Landesobmann.

Die Freiheitlichen würden, laut Bitschi, in all diesen Bereichen Initiativen zur Verbesserung setzen. Die Landesregierung sei allerdings nicht bereit, für einen „notwendigen Schulterschluss“. „Um diese Probleme zu lösen braucht es eine gemeinsame Kraftanstrengung. Schwarz-Grün ist aber nicht dazu bereit, mit uns gemeinsam die notwendigen Verbesserungen umzusetzen“, betont der FPÖ-Landesobmann.