„Unsere Familien leisten für unsere Gesellschaft einen enormen Beitrag. Deshalb müssen wir sie ganz besonders unterstützen.“

Christof Bitschi hatte das Glück, eine schöne Kindheit erleben zu dürfen. Dafür ist er seinen Eltern sehr dankbar. Heute sieht er es in der Politik als seine Aufgabe, die Familien in Vorarlberg ganz besonders zu unterstützen und zu fördern. Denn sie leisten einen enormen Beitrag für unsere Gesellschaft. Das gilt es, von der Politik entsprechend zu würdigen.

Gerade wenn es um die Kinderbetreuung geht, haben wir in Vorarlberg noch einiges zu verbessern.

Dabei ist der Zugang von Christof Bitschi und seinem Team klar: Die Politik hat den Familien ein Leben nach deren eigenen Wünschen zu ermöglichen. Wir wissen, dass es gerade heute wieder viele junge Mütter gibt, die nach der Geburt gerne länger bei ihren Kindern bleiben würden. Viele können sich das aber finanziell nicht leisten. Sie müssen dann wieder früher arbeiten gehen, als sie das möchten.

Christof Bitschi will, dass es sich Eltern in Zukunft wieder leisten können, wenn sie in den ersten Jahren bei ihren Kindern zuhause bleiben möchten. Deshalb will er für sie ein spezielles Unterstützungsmodell einführen. Ein Familiengeld für Vorarlberger Familien.
 

Familiengeld für Vorarlberger Familien.

Das Modell sieht vor, dass allen Vorarlberger Familien, solange sie das Kinderbetreuungsgeld beziehen, weil sie sich in dieser Zeit selbst um ihre Kinder kümmern, ein Zuschuss (Familiengeld) gewährt wird. Weil sie es verdienen. 

Das Familiengeld soll so ausgestaltet sein, dass die Familien zusammen mit dem Kinderbetreuungsgeld mindestens einen Betrag in Höhe der neuen Sozialhilfe (885 Euro) bekommen.

„Wer sich der Integration verweigert, darf dafür nicht noch belohnt werden.“

Beim Bezieherkreis des Familiengeldes soll es Einschränkungen geben. Wenn sich Eltern in den ersten Jahren für die familieninterne Betreuung ihrer Kinder entscheiden, muss eine entsprechende Erziehung und Vorbereitung auf Kindergarten und Schule gewährleistet sein. Dabei spielen etwa Kenntnisse der Deutschen Sprache eine ganz wesentliche Rolle. Familien, die ihre Kinder beim Spracherwerb nicht entsprechend unterstützen oder diesen behindern, sollen deshalb das Familiengeld nicht bekommen. Integrationsverweigerer dürfen nicht auch noch dafür belohnt werden!


Rechenbeispiele:

Beispiel 1:

Bezug Kinderbetreuungsgeld: 730 Tage (= 2 Jahre)

Betrag Kinderbetreuungsgeld täglich: 16,94 Euro = 515 Euro pro Monat

Bezug Kinderbetreuungsgeld plus Familiengeld: 29,10 Euro = 885 Euro pro Monat

Aufzahlung durch Familiengeld: 370 Euro pro Monat  

 

Beispiel 2:

Bezug Kinderbetreuungsgeld: 1.063 Tage (= längste Variante) 

Betrag Kinderbetreuungsgeld täglich: 14,53 Euro = 442 Euro pro Monat

Bezug Kinderbetreuungsgeld plus Familiengeld: 29,10 Euro = 885 Euro pro Monat

Aufzahlung durch Familiengeld: 443 Euro pro Monat 

 

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