Bitschi unterstützt Forderung nach Verkürzung der Quarantänezeit

FPÖ-Landesobmann: „Bei negativem Testergebnis soll Quarantänezeit für Kontaktpersonen verkürzt werden“

Der Ruf nach einer Verkürzung der zehntägigen Quarantänezeit wird immer lauter. Auch FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi spricht sich dafür aus, die Quarantänezeit für Kontaktpersonen bei einem negativen Testergebnis zu verkürzen.

Aktuell müssen Kontaktpersonen der Kategorie 1 automatisch für 10 Tage in Quarantäne – auch wenn das eigene Testergebnis negativ ausfällt. „Diese Maßnahme stellt mittlerweile viele Betriebe in Vorarlberg vor riesige Probleme, weil dadurch Mitarbeiter ausfallen, obwohl diese in den meisten Fällen überhaupt nicht infiziert und völlig gesund sind“, erklärt Bitschi. Das schade dem Standort Vorarlberg und den Betrieben im Land. „In Wahrheit bedeutet eine Beibehaltung der zehntägigen Quarantänezeit in den nächsten Wochen und Monaten nichts anderes, als einen Lockdown für viele Unternehmen. Wenn sich ein Großteil der Mitarbeiter in Quarantäne befindet und dem Betrieb diese Arbeitskräfte fehlen, dann kann die Arbeit in dieser Zeit schlicht und einfach nicht mehr ausgeführt werden. Der Betrieb muss de facto zusperren“, so der FPÖ-Landesobmann.

Bitschi fordert deshalb die schwarz-grüne Landesregierung auf, aktiv zu werden, um ein „Freitesten“ und eine Verkürzung der Quarantänezeit für Kontaktpersonen zu ermöglichen.