Bitschi: Schwarz-Grün schiebt notwendige Entlastung pflegender Angehöriger auf die lange Bank!

FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi: „In schönen Sonntagsreden wird vom Herrn Landeshauptmann gerne von der Stärkung der Pflege zu Hause gesprochen. Wenn es aber darum geht, echte Verbesserungen zu schaffen, wird gebremst, verzögert und verhindert.“

 

Heute stand im Sozialpolitischen Ausschuss des Vorarlberger Landtages der FPÖ-Antrag zur Stärkung der Pflege zu Hause auf der Tagesordnung. Konkret fordern die Freiheitlichen darin die Umsetzung des AK-Modells zur Anstellung pflegender Angehöriger und damit eine Verbesserung für die vielen pflegenden Angehörigen in Vorarlberg. Dass diese Forderung im heutigen Ausschuss von Schwarz-Grün abgelehnt wurde, stößt bei FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi auf Kritik. „Es ist immer dasselbe falsche Spiel. In schönen Sonntagsreden wird vom Herrn Landeshauptmann von der Stärkung der Pflege zu Hause gesprochen. Wenn es dann aber darum geht, konkrete Verbesserungen zu schaffen, wird gebremst, verzögert und verhindert“, zeigt Bitschi auf.

„Hier liegt ein fixfertiges Konzept auf dem Tisch, das die Landesregierung nur noch umsetzen muss. Schwarz-Grün schafft aber nicht einmal das, sondern versucht mit fadenscheinigen Ausreden die längst notwendige Entlastung pflegender Angehöriger weiter auf die lange Bank zu schieben. Obwohl durch das laufende Modell im Burgenland längst klar ersichtlich ist, dass damit ein wichtiger Impuls für die Pflege zu Hause gesetzt wurde“, erklärt der FPÖ-Landesobmann. Schwarz-Grün verhindere somit eine rasche Verbesserung für die pflegenden Angehörigen und dadurch eine Stärkung der Pflege zu Hause, obwohl es, laut Bitschi, der Wunsch der meisten älteren Menschen sei, möglichst lange zu Hause leben zu können. Dass jetzt zumindest die Bereitschaft da sei, unter Berücksichtigung der Ergebnisse der aktuellen Evaluierung im Burgenland das Modell zu prüfen, ist für Bitschi zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass das AK-Modell – zwar mit Verzögerung – doch noch umgesetzt werde.

Bitschi verweist erneut auf die großen Vorteile des Modells zur Stärkung der Pflege zu Hause. „Es ist ein Win-win-win-Modell. Es bringt erstens eine finanzielle und sozialrechtliche Absicherung für die pflegenden Angehörigen. Es ermöglicht zweitens den pflegebedürftigen Personen den möglichst langen Verbleib zu Hause und es schafft drittens die Chance, durch die Möglichkeit der Absolvierung der Heimhelferausbildung der pflegenden Angehörigen, zusätzliches Personal für den Pflegebereich zu gewinnen.“